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Den mickrigen Baumstamm schaff ich doch problemlos …
bloß etwas Anlauf …
uuuuuund …
Verflixt, schon wieder dran hängen geblieben!
Gestern haben wir im Wald den Weihnachtsmann getroffen. So rund und so rot wie Bärbels Ball – nur viel viel größer. Weil Bärbel nicht weiss, wozu so ein Weihnachtsmann gut ist – hat sie sich entschlossen, den großen roten Ball zu holen und damit zu spielen. Weil der Weihnachtsmann jedoch nicht weiss, wozu so eine Bärbel gut ist, hat er sich entschlossen, Fersengeld zu geben. Das weckte wiederum den Jagdinstinkt vom Bärbelchen – wie man deutlich sehen kann.
Den Rest kann man sich denken. Wir wünschen dem Weihnachtsmann jedenfalls gute Besserung – bis zum nächsten Heiligabend ist sicher alles verheilt. Bis dahin trainieren wir mit Bärbel, auch beim Anblick von Weihnachtsmännern schön brav sitzen zu bleiben.
Bärbel war ein wenig gekränkt, als ich das letzte Foto von ihr im Elbsandsteingebirge geschossen hatte. Sie hatte sich mal wieder nicht von der besten Seite gezeigt und war noch gar nicht bereit für ein ordentliches Foto. Also musste ich warten, bis die Primadonna sich zurechtgefummelt und zurechgerückt hatte – dann durfte ich nochmal ein Foto schiessen. Hier also jetzt ein besseres Foto als beim letzten Mal …
Wenns im Elbsandsteingebirge stundenlang regnet, wird es schnell nass und kalt. Einem Dackelmädchen, das schon den halben Tag geklettert ist, gibt das dann den Rest. Darum haben wir vorsorglich einen leeren Rucksack mitgenommen, der sich oben zuschnüren liess, so dass nur noch der Kopf rausguckte und der Rest vom Dackel halbwegs warm blieb. Brrr … was für ein Sauwetter!